„XV Kategorien“ und anderes

Mit 1926 beginnt die Aktenablage nach den 15 Kategorien des nationalen Gemeindenaktenplans. Diese werden durch die dazugehörigen, jährlich geführten Protokollbücher erschlossen und dürften wohl kaum jemals eine Aussonderung erfahren haben, was auch archivischer und stadthistorischer Sicht – angesichts der ansonsten lückenhaften Quellenlage der Zwischenkriegszeit – sicher ein Glücksfall ist.

Zusätzlich existieren aber natürlich auch einzelne Positionen, die durch den Aktenplan nicht erfasst wurden (darunter etwa ein Album mit Flugaufnahmen vom 29. November 1917, die elf Schachteln der Optionskartei, die Akten der Wertfestsetzungskommissionen oder die Akten der Schuldirektion St. Martin in Thurn 1925/26). Das Archiv verwahrt auch die neueren Archive (vornehmlich Buchhaltung) der Fraktionen bzw. Eigenverwaltungen der eingemeindeten Ortschaften Aufhofen (1924-1977), Reischach, Stegen (1932-1979), St. Georgen (1924-1979), Dietenheim (1924-1979) und der Fraktion Bruneck Stadt (1934-1979) sowie angaben der Volks-, Betriebs- und Landwirtschaftszählungen (1961-1981). Was die Separatablagen in den einzelnen Abteilungen der Gemeindeverwaltung an historischem Material noch verwahren und für ihr laufendes Geschäft für nötig halten, kann nur eine flächendeckende Erhebung zeigen.