Stadtgasse Nr. 44, 44a, 44b, Raingasse Nr. 33: Strehlehaus, Meusburgerhaus, Gasser

Strehlehaus, Stadtgasse 44 in Bruneck (Südtirol). Foto: Alletto, 2014 (CC BY-SA 3.0).

Adresse: Frühere Hausnummern: 94, 40

Grundbuch-Nr.: 54

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt als Eigentümer für 1546 Herrn Christoph von Welsberg an ("vor Zeiten das Stadtgerichtshaus"). Für 1700 nennt Tinkhauser Judas Th. von Jenner, vorher Joh. Dorn; für 1835 Frau Therese von Wallpach geborene Vintler.

Mariatheresianischer Kataster: Josef Spängler besitzt eine Behausung und zwei Gärten hinter dem Haus.

1808 erbt Josefa Hosp verehelichte von Mayr das Nachlassvermögen ihres Vaters Johann Nepomuk Hosp. 1833 tauscht die Witwe Josepha von Mayr geborene Hosp die Behausung mit Garten hinter dem Haus an Theresia von Wallpach geborene Vintler gegen das Haus Nr. 23 (heutige Nummerierung) in der Stadtgasse. Diese verkauft ihr Besitzrecht 1838 an Josef Strele, Tabak- und Stempelverleger in Bruneck. Strele stirbt 1850 und sein Sohn Karl übernimmt den Nachlass.

1875 stirbt Karl Strele, k.k. Tabakhauptveleger und Güterbesitzer in Bruneck.

Einquartierungsliste 1886: Nr. 94, Strele Karls Erben, Stadtgasse.

1903 stirbt auch seine Frau und die Kinder verkaufen den Nachlass an Karl Meusburger, Gymnasialprofessor in Brixen, und Luise Meusburger verehelichte von Schöpfer.

Bemerkungen:

Das Haus ist denkmalgeschützt (externer Link zum Monumentbrowser der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol).

Literatur:

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 63-65.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 228f.