Kirchweg Nr. 2: Bartlmair, Bartlmoar

 

Frühere Namen:

Ehemals Tinkhauser (Dinghauser).

1350 Dinkhaus, 1435, 1446, 1472, 1493 Dinkhauser; 1548, 1688, 1726, 1755 Tinkhauser(hof); 1619 Mayr; 1662, 1676, 1688, 1693, 1715 Kuchlmayr/-mair; 1682 Untermayr; 1693, 1714, 1775, 1778, 1803, 1805, 1842, 1903, 1910 Bartlmair(hof).

Erklärung des Namens von Egon Kühebacher:

Erklärung des Namens durch Egon Kühebacher: Inhaber, namens Bartl (Bartholomäus), von einem der vielen Mair-Höfe (man verwende die mundartl. Form -moar), die für die Grundherrschaft des fürstbischöflichen Brixner Hochstiftes (wohl für den Kuchlmairhof) die Abgaben der Bauern einsammeln mussten. Die Mair-Höfe waren steuerfrei.

Bemerkungen:

Als Inhaber, der seinen Namen auf den Hof übertragen hat, kann Bartlme Piffrader ausgemacht werden, der 1693 urkundlich erwähnt ist (vgl. Dorfbuch St. Georgen S. 175).

Informationen zur Bauform des Hofes finden sich in: Helmut Stampfer (Hg.), Bauernhöfe in Südtirol. Bestandsaufnahmen 1940-1943, Band 11: Mittleres Pustertal, Teil 1: Pfalzen - St. Lorenzen - Bruneck, Bozen 2017, 471.

Literatur:

Michael Mitterhofer (Hg.), Dorfbuch St. Georgen an der Ahr im Spiegel seiner Geschichte, St. Georgen 1985, S. 174f.