Lercher, Lisner

 

Frühere Namen:

Das Haus bildete mit dem Lampenhaus eine Einheit, verfügte aber über einen eigenen Eingang. 1941 brannte der Hof ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Das neue Wohnhaus wurde auf der Brandruine von Stall und Futterhaus errichtet.

1715: Mathias Walder, Lisner; 1775: Martin Walder, Lisner; 1800: Maria Walderin von Lisnerhaus; 1811: Andreas Maurer, halber Lisnerhausbesitzer; 1813: Georg Engl, halber Lisnerhausbesitzer; 1822: Josef Maurer, halber Lisnerhausbesitzer; 1830: Andreas Plankensteiner, Lisner zu Gissbach; 1834: Andreas Maurer, halber Lisnerhausbesitzer, Binder; 1841: Johann Kofler, Besitzer des halben Lisnerhaus; 1843: Georg Engl, Lisnerbauer; 1884: Jakob Schiferle, halber Lisenhausbesitzer.

Erklärung des Namens von Egon Kühebacher:

1878: Johann Engl kauft das halbe Lisnerhaus und bringt als Lerchersohn von Tesselberg den Namen "Lercher" mit: Hofbezeichnung nach dem häufigen Familiennamen Lercher, dessen etymologisch richtige Schreibung Lärcher sein müsste, d.i. Hof in einem Gelände mit Lärchenbewuchs.

Literatur:

Michael Mitterhofer (Hg.), Dorfbuch St. Georgen an der Ahr im Spiegel seiner Geschichte, St. Georgen 1985, S. 216.