Pangerle, Pongerle, Progerhaus

Frühere Namen:

1372: Kunz, der Proger von Sand Jörgen; 1461: Kunz im Anger; 1475: Lienhart, weilend Kunz im Anger; 1548: Lorenz Proger; 1570: Christoph Proger; 1576: Kaspar Proger im Anger; 1583: Kaspar im Anger; 1593: Kaspar Proger; 1614: Christoph Proger, "Pinder im Anger"; 1692: Andreas Läner, Pangerle; 1716: Bartlme Schöpfer am Anger; 1757: Andreas Kachler, Proger zu St. Georgen; 1766: Andreas Kachler, Pangerle zu St. Georgen; 1811: Johann Läner, Inhaber beim Pangerle; 1814: Josef Läner; 1837: Johann Laner; 1855: Georg Treyer aus Obervintl kauft das Pangerle-Anwesen; 1907: Seine Tochter Rosa ist Hoferbin.

Erklärung des Namens von Egon Kühebacher:

Proger scheint ein Familienname zu sein; Pangerle bezeichnet den Standort des Hofes: Pan(a)ngerle, "beim Angerle" (Dorfbuch St. Georgen S. 222).

Erklärung des Namens durch Egon Kühebacher: Entstanden aus Bannangerle (kleiner Grenzanger), also Hof bei einem Grenzangerle; man sagt ‚(beim) Pongerle’. Bann ist das alte Wort für Grenze bzw. für amtlich umgrenztes Gebiet.

Literatur:

Michael Mitterhofer (Hg.), St. Georgen an der Ahr im Spiegel seiner Geschichte. Dorfbuch, St. Georgen 1985, S. 221-223.