Gissbachstraße Nr. 23: Rumer, Oberrumer

 

Frühere Namen:

1548: Nigl (Nikolaus) der Rumer; 1624: Georg Rumer; 1724: Johann Mayr, Rumer; 1755: Simon Wanger besitzt das halbe Oberrumer, die andere Hälfte besitzt Martin Rumer; 1775: Mathias Mayrl ist Besitzer der Rumerhube; 1800: Sebastian Engl, halber Oberrumer-Besitzer; 1819: Josef Tinkhauser, Rumer; 1833: Josef Tinkhauser (jun.), Rumerbauer; 1862: Josef Tinkhauser (jun.), Rumerbauer; 1875: Johann Nökler heiratet dessen Witwe.

1903 ist Johann Passler, Talackerer, Besitzer des Rumeranwesens.

Erklärung des Namens von Egon Kühebacher:

Erklärung des Namens durch Egon Kühebacher: Der Hofname hat sich aus dem althochdeutschen Männernamen Rumolt durch Verballhornung zu Rumme entwickelt (siehe Kristlrummer). Man sagt ursprünglich beim Rumme, später beim Rummer.

Literatur:

Michael Mitterhofer (Hg.), St. Georgen an der Ahr im Spiegel seiner Geschichte. Dorfbuch, St. Georgen 1985, 223f.