Gissbachstraße Nr. 16: Schopper, Schoper

Frühere Namen:

Früherer Name: Strohdecker.

1521: Lienhart Älwel, Schmied; 1583: Martin Pinder; 1583: Hans Albel, Schmied; 1615: Christoph Valtiner, Meister des Schmiedhandwerks; 1624: Christoff Valtiner, Schmied, und Pankraz, Schuster; 1625: Bartlme Winkler, Rader; 1627: Balthasar Winkler, Hufschmied und Hans Tabeller kaufen die Schmiedbehausung; 1628: Hans Talackerer und Mathias Gasser, Schmied; 1628: Mathias Gasser, Hufschmied, kauft von Balthasar Winkler, Hufschmied, dessen halbe Behausung; 1662: Melchior Töchterle, Schmied, und Balthasar Winkler; 1694: Mathias Töchterle; 1704: Urban Winkler, Schmied; 1729: Bartlme Winkler, Schmied; 1775: Josef Winkler, Strohdecker und Besitzer der halben Schmiedbehausung; 1797: Josef Riffnaller zinst von der Behausung; 1815: Mathias Schieferle kauft die halbe Schmiedbehausung; 1826: Mathias Riffnaller, Weber; 1827: Mathias Schiferle, Weber; 1858: Kassian Hittaler, Schoppergutbesitzer; 1909: Das Schoppergut geht an Josef Niederwieser, gewesener Stainerbauer, der im Ersten Weltkrieg fällt; die Witwe verkauft das Gut 1916 an Sebastian Gruber.

Erklärung des Namens von Egon Kühebacher:

Erklärung des Namens durch Egon Kühebacher: Ursprünglich Übername für einen gierig Essenden, der die Speise „hineinschoppt(e)“.

Literatur:

Michael Mitterhofer (Hg.), St. Georgen an der Ahr im Spiegel seiner Geschichte, St. Georgen 1985, 172f., 224 f.