Stainerhof (+)

Frühere Namen:

Das Stainergut stand nördlich des Ansitzes Gissbach und ist 1913 abgebrannt.

1372: Niklas Stainer; 1461: Hans Stainer; 1512: Hans Grembs, den man den Stainer nennt; Kaspar Stainer erwirbt 1545 die Baurechte zum Stein; 1745: Peter Mayrgünter, Baumann am Stainerhof; 1795: Johann Mayrgünter, Stainer zu St. Georgen; 1838: Josef Mutschlechner kauft das Stainergut, verkauft es 1851 an Franz Huber; 1895: Johann Niederwieser, Stainer zu Gissbach; 1904: Josef Niederwieser. 1926 wird die Brandruine abgetragen und ein Tennisplatz errichtet.

Erklärung des Namens von Egon Kühebacher:

Hof in einem steinigen Gelände. Man verwende die mundartl. Lautung mit -oa-.

Literatur:

Michael Mitterhofer (Hg.), St. Georgen an der Ahr im Spiegel seiner Geschichte, St. Georgen 1985, 172 f., 226 f.