Taman und Trojer

TrojerTammer - Am Tamanhof

Frühere Namen:

Der Hof war meistens auf mehrere Besitzer aufgeteilt, wobei alle einen gemeinsamen Hauseingang benutzten. Ab 1850 scheinen nur mehr zwei Besitzer auf, damals wurden auch getrennte Eingänge errichtet. Der Hof wurde früher auch Zoller genannt.

1663: Peter Seyr, Zoller; 1719 brannte der Zollerhof ab und wurde wieder aufgerichtet. 1730: Peter Seyr jun., Zoller in Gissbach. 1775: Peter Forer besitzt das halbe Zollerhaus; Peter Priller ein Viertel, das letzte Viertel Bartlme Kachler; 1784: Peter Jaufenthaler, Besitzer des halben Zollerhauses; 1792: Bartlme Mitterhofer kauft das halbe Zollerhaus; 1800: Balthasar Mitterhofer; 1811: Josef Laner besitzt das halbe Zollerhaus; 1826: Peter Unterlechner, Besitzer beim Trojer; 1826: Peter Indrist, Andreas Salcher, Bartlme Mitterhofer und Peter Forer zinsen; 1836: Überlassungsvertrag für Maria Unterlechner, Trojerin in Gissbach; 1849: Michael Maurer besitzt ein Viertel des Zoller; 1851: Die Tochter des Josef Laner, Maria, besitzt ein Viertel; 1855: Peter Kleinrubatscher kauft das halbe Zollerhaus; 1851: Sebastian Seyr besitzt ein Viertel; 1858: Johann Seyr besitzt ein Viertel; 1863: Anton Kofler, Taglöhner, wohnt beim Trojer; 1885: Johann Seyr besitzt jetzt das halbe Haus; 1888: Sebastian Seyrs Tochter Maria, Besitzerin beim Trojer; 1895: Johann Engl, Zollerhausbesitzer und Maurer. Sein Sohn Johann besitzt Taman. 1942 brennt das Anwesen ab und wird wieder aufgebaut.

Erklärung des Namens von Egon Kühebacher:

Erklärung des Namens durch Egon Kühebacher: Kurzform für den althochdeutschen Namen Altaman. Trojer: Hof an einem Troi, einem Viehtrieb. Der Hof kann aber auch nach dem häufigen Familiennamen Trojer benannt sein. Man verwende die Schreibung Trojer.

Literatur:

Michael Mitterhofer (Hg.), St. Georgen an der Ahr im Spiegel seiner Geschichte, St. Georgen 1985, 230f.