Pipenstraße Nr. 1: Valtile, Pampilaner

 

Frühere Namen:

Der Hof war in mehrere Teile geteilt.

1593: Paul an der Län; 1720: Maria Lambacherin, Pampilanerin; 1736: Bartlme Lambacher; 1775: Peter und Christian Lambacher beim Pampilaner; 1775: Paul Mayr besitzt das halbe Feuer- und Futterhaus; 1788: Jakob Lambacher; 1797: Ein Viertel geht an Michael Tinkhauser über; 1820: Georg Velser, Halber Pampilaner; 1837: Peter Elsler, Besitzer des halben Pampilanerguts; 1852: das halbe Gut geht an Maria Hittaler; 1859: Josef Mayr, Besitzer des halben Pampilanergutes; 1872: Andreas Pramstaller, Zimmermann beim Valtile; Creszenz Pramstaller, verehelicht mit Thomas Lechner.

Erklärung des Namens von Egon Kühebacher:

Erklärung des Namens durch Egon Kühebacher: Valtile: Verkleinernde Koseform von Valentin. Pampilaner: "beim Laner", wie Karl Staudacher im "Schlern" (6. Jg. 1935, 354) erklärt. Der Hofname entstand aus ‚beim Bilahner’, d. i. ein Hof, der ringsum von Lahnen (Muren) umgeben ist bzw. einmal war. Die althochdeutsche Vorsilbe bi- bedeutet ringsum. Man verwende –lahner mit Dehnungs-h.

Literatur:

Michael Mitterhofer (Hg.), St. Georgen an der Ahr im Spiegel seiner Geschichte, St. Georgen 1985, 234 f.