Sambockstraße Nr. 19, 21: Wörschter, Wörster, Wörschtgut und Wolla, Woller

 

Frühere Namen:

Doppelhaus.

1548: Rader in Wörscht; 1576: Leonhart in Wörscht; 1593: Leonhart Rader, jetzt Hans Schneider in Wörscht; 1624: Matheis Hofer, Schneider in Wörscht; 1716: Matheis Hofer, jetzt Peter Schuster zinst; 1775: Johann Bachmann besitzt das halbe Haus, die andere Hälfte besitzt Jakob Kofler; 1811: Matheis Piffrader und Matheis Kofler zinsen von ihrem Haus in Wörscht; 1826: Johann Bachmann und Martin Kofler zinsen; 1845: Agnes Huber, Besitzerin des halben Wörschthauses; 1855: Johann Piffrader, Wörschter in Gissbach; 1892: Rosina Mayr verkauft die halbe Feuer- und Futterbehausung. 1903: Johann Lechner in Wörscht, die andere Hälfte gehört 1909 Andre Mairunteregger.

Erklärung des Namens von Egon Kühebacher:

Der Name "Woller" stammt vermutlich von einem Handwerker, der Wolle verarbeitet (Kartatscher). Der Hof Wörter liegt an einer Wört, einer Bachaue. Man verwende die mundartl. Lautung mit -rscht-.

Literatur:

Michael Mitterhofer (Hg.), St. Georgen an der Ahr im Spiegel seiner Geschichte, St. Georgen 1985, 235 f.