Graben Nr. 24 [b], Florianigasse Nr. 1, Hintergasse Nr. 12a: Luckbäck, Stella d’oro

Foto: Alletto, 2014 (CC BY-SA 3.0).

Adresse: Frühere Hausnummern: 83, 84, 144

Grundbuch-Nr.: 112

Frühere Namen:

siehe auch: Am Graben Nr. 24 [a]

Johann Tinkhauser führt als Besitzer 1546 an: Andrä Übldorfer Bäck. Für 1700 Joseph Söll, Beck an der Luckhen, und für 1835 Alois Hithaler, Bäck und Wirth.

Mariatheresianischer Kataster: Barthlmä Hitthaler, Bäck, besitzt eine Behausung mit Bäckerpfister und zwei Gärten.

1805 stirbt Barthlmä Hitthaler als Bäckermeister und der Sohn Alois Hitthaler kauft die Behausung. 1850 stirbt der "Luckbäcker" und die Witwe Theres Hitthaler geborene Schuler übernimmt den Nachlass, vererbt ihr Besitzrecht aber 1869 an die beiden Töchter Theres und Kreszenz Hitthaler. 1874 stirbt sie als Zuckerbäckerin in Bruneck und ihr Mitbesitzrecht erbt die Schwester Kreszenz Hitthaler, welche die Behausung samt Bäckergerechtsame "zum Luckbäck" an Alfons Wachtler verpachtet. Nach ihrem Tod 1885 erbt der hinterbliebene Witwer Johann Costa, Mesner im Ursulinenkloster, die Behausung. 1886 verkauft er sein Besitzrecht an den Pächter Alfons Wachtler.

Einquartierungsliste 1886: Nr. 144, Hattler Theres verehelichte Costa, Florianigasse.

Literatur:

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 344f.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 232f.