Oberragen Nr. 29

Oberragen 29. Foto: Alletto, 2013 (CC BY-SA 3.0).

Adresse: Frühere Hausnummern: 24, 132, 136

Grundbuch-Nr.: 177

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt als Eigentümer für 1546 an: Gilg Agsthofer Gärber; für 1700 und 1835: von Kempterisches Benefiziatenhaus.

Erika Kustatscher bezeichnet Ägidius Agsthofer als im Oberragen wohnenden und auch im dritten Stadtviertel begüterten Bürgersohn (1534), der 1536 als Teilnehmer an einer Versammlung von Rat und Gemeinde aufscheint.

  • Mariatheresianischer Kataster: Das von Kempterische Benefiziatenhaus mit einem Garten hinter dem Haus.
  • Bau- und Brandwehr-Ordnung 1838: Kempterischer Benefiziat.
  • Einquartierungsliste 1886: Nr. 24, von Kemptersches Benefiziaten Haus, Raggengasse.

Laut Grundbuch wird aufgrund des Stiftsbriefes von 1611 das Eigentumsrecht für das Kempter'sche Benefizium einverleibt.

Bemerkungen:

Das Haus ist denkmalgeschützt (externer Link zum Monumentbrowser der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol).

Literatur:

Erika Kustatscher, Die Städte des Hochstifts Brixen im Spätmittelalter. Verfassungs- und Sozialgeschichte von Brixen, Bruneck und Klausen im Spiegel der Personengeschichte (1200-1550) (Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs 25), Innsbruck/Wien/Bozen 2007. Beiliegende CD-Rom.

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 271.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 232f.

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Fotografie der Fassade von Hugo Atzwanger 1936 in: Helmut Stampfer (Hg.), Bauernhöfe in Südtirol. Bestandsaufnahmen 1940-1943, Band 11: Mittleres Pustertal, Teil 1: Pfalzen / St. Lorenzen / Bruneck, Bozen 2017, S. 439.