Stadtgasse Nr. 16, Raingasse Nr. 61

Stadtgasse 16. Foto: Alletto, 2012 (CC BY-SA 3.0).

Adresse: Frühere Hausnummern: 66, 25

Grundbuch-Nr.: 39

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt für 1546 Christian Kern, auch Stadtrichter und Wirth, als Eigentümer an; für 1700 Thomas Wieser, Schneider; für 1835 Michael Keilgruber Malers Erben.

Erika Kustatscher schreibt über Christian Kern, Sohn des Paul, er sei zwischen 1513 und mindestens 1550, seit 1528 als Bürger zu Bruneck dokumentiert.

Mariatheresianischer Kataster: Anna Zwischenbruggerin, Wittib, besitzt eine kleine Behausung und ein kleines Gärtl hinter dem Haus. Spätere Eintragung: Michl Keilgruber, Maler, hat diese Realität von seinem Vater Josef geerbt.

Nach dem Tod des Michl Keilgruber erben 1834 dessen drei Kinder, welche die Realitäten 1849 versteigern. Johann Plankensteiner ersteigert das Haus und tritt das Besitzrecht an Gertraud Ingarten von Taufers ab. Gertaud Eliskases geb. Ingarten stirbt 1883, ihr Sohn Franz Eliskases übernimmt den Nachlass.

Einquartierungsliste 1886: Nr. 66, Ingartner Gertrauds Erben, Stadtgasse.

1887 verkauft Franz das Haus an seine Schwester Maria verehelichte Steidl, Hebamme in Bruneck, die es 1890 wiederum an Franz verkauft.

Bemerkungen:

Das Haus ist denkmalgeschützt (externer Link zum Monumentbrowser der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol).

Literatur:

Erika Kustatscher, Die Städte des Hochstifts Brixen im Spätmittelalter. Verfassungs- und Sozialgeschichte von Brixen, Bruneck und Klausen im Spiegel der Personengeschichte (1200-1550) (Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs 25), Innsbruck/Wien/Bozen 2007. Beiliegende CD-Rom.

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 25f.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 228f.