Stadtgasse Nr. 30, 30a; Raingasse Nr. 47

Stadtgasse 30-30A in Bruneck (Südtirol). Foto: Alletto, 2014 (CC BY-SA 3.0).

Adresse: Frühere Hausnummern: 80, 32 und 33

Grundbuch-Nr.: 46

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt für 1546 an: Stadtgerichtshaus, fürstbischöfliches Aerar (Nr. 33) und Stadtgerichtsdiener Haus, fürstbischöfliches Aerar (Nr. 32); für 1700: Stadtgerichtshaus, fürstb. Brix. Aerar, und Stadtgerichtdienerhaus, fürstbischöfliches Aerar; für 1835: Kais. Aerar Landrichters Wohnhaus.

Mariatheresianischer Kataster: Die fürstliche Stadtgerichtsdienerbehausung mit einem Garten im Zwinger; die fürstliche Stadtgerichtsbehausung mit einem Garten hinter dem Haus.

1858 kauft Josef Trattner bei einer öffentlichen Versteigerung vom k. k. Steueramt zu Bruneck die fürstliche Stadtgerichts- und Gerichtsdienerbehausung zu Bruneck.

Einquartierungsliste 1886: Nr. 80, Tratter Josef, Privat, Stadtgasse.

Von Josef Trattner kauft Andrä Leitner, Fellhändler in Lienz, 1893 die Realität. 1894 geht sie durch Kauf an Franz Neuhauser, Kaufmann zu Bruneck, über. 1899 übernimmt Anton Mariner, Goldarbeiter in Bruneck, von Franz Neuhauser die Behausung durch Kauf mit der Bedingung, nicht mit Glas-, Porzellan-, Steingut-, Spengler- und Spielwaren zu handeln.

1899 kauft Karl Mahl, Konditor in Bruneck, von Anton Mariner das Haus.

Bemerkungen:

Das Haus ist denkmalgeschützt (externer Link zum Monumentbrowser der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol).

Literatur:

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 45f.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 228f.