Stadtgasse Nr. 48, Raingasse Nr. 29

Stadtgasse 48 in Bruneck (Südtirol). Foto: Alletto, 2014 (CC BY-SA 3.0)

Adresse: Frühere Hausnummern: 98, 42

Grundbuch-Nr.: 56

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt für 1546 den Priester Christian Schlüselvelder als Eigentümer an, "bey ihm Onophrus Maler"; für 1700 nennt Tinkhauser den Kürschner Franz Puel, für 1835 den Kürschner Jakob Lotterhofer.

Mariatheresianischer Kataster: Anton Obwögser, Bürger, besitzt zwei zusammengebaute Behausungen und einen Garten dahinter.

1797 stirbt Anton Obwegser, der 1773 von den Josef Puelischen Erben die Behausung gekauft hat. Der Nachlass wird 1804 von der Witwe Josefa Obwexer geborene Hackhofer an den Sohn Anton Obwexer, Kürschnermeister in Bruneck, übergeben. Anton stirbt 1829 und das Vermögen wird an seine Töchter vererbt. Elisabeth Obwexer und deren Bräutigam Jakob Lotterhofer, Tischlermeister in Bruneck, kommen 1831 durch Kauf in den Besitz des ganzen Hauses. Lotterhofer stirbt 1840 und die Witwe vertauscht die Behausung 1854 an die Geschwister Zwischenbrugger gegen die Behausung Stadtgasse Nr. 10 (heutige Nummerierung).

Anna und Aloisia Zwischenbrugger überlassen 1866 ihrer Schwester Anna verehelichte Laugges ihr Mitbesitzrecht, die 1887 als Lehrersgattin in Bruneck verstirbt. Die Behausung übernimmt ihr Sohn Josef.

Einquartierungsliste 1886: Nr. 98, Laugges Maria geborene Zwischenbrugger.

Bemerkungen:

Das Gebäude ist denkmalgeschützt (externer Link zum Monumentbrowser der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol).

Literatur:

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 68-70.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 228f.