Stadtgasse Nr. 66, Raingasse Nr. 13

Adresse: Frühere Hausnummern: 116, 51

Grundbuch-Nr.: 76/1

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt 1546 als Eigentümer an: Hanns Khrell Tischler; für 1700: Michael Gasser, Zimmermann; für 1835: Johann Trenkers Maurers Witwe.

Erika Kustatscher schreibt über Johann Krell, er sei aus Brixen nach Bruneck zugewandert und habe 1547 das Inkolat der Stadt erhalten; seit spätestens 1542 scheint er in Bruneck ansässig gewesen zu sein, 1550 scheint er als Steuerzahler auf.

Mariatheresianischer Kataster: Bartlmä Untergassers Erben besitzen eine Behausung und einen Garten hinter dem Haus.

1795 scheint Michael Schuster, Maurermeister, als Besitzer des Hauses auf. Er stirbt 1802 und seine Tochter Gertraud übernimmt die Realitäten. 1837 verkauft sie als Witwe des Johann Trenker das Besitzrecht am sogenannten Trenkerhaus mit Garten an Martin Habicher, Radergeselle in Bruneck. Habicher stirbt 1868 und sein Sohn Johann erbt den Nachlass.

Einquartierungsliste 1886: Nr. 116, Habicher Johann, Wagner, Stadtgasse.

Literatur:

Erika Kustatscher, Die Städte des Hochstifts Brixen im Spätmittelalter. Verfassungs- und Sozialgeschichte von Brixen, Bruneck und Klausen im Spiegel der Personengeschichte (1200-1550) (Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs 25), Innsbruck/Wien/Bozen 2007. Beiliegende CD-Rom.

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 96f.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 230f.