Stadtgasse Nr. 68, 68a, Raingasse Nr. 11

Foto: Alletto, 2012 (CC BY-SA 3.0).

Lohnkutscher Haus Nr 117

Aus: Johann Georg Mahl, Bruneck und seine Umgebung: Ein Wegweiser durch die Stadt und in die nähere und weitere Umgebung für Fremde und Einheimische, Bruneck 1888.

Adresse: Frühere Hausnummern: 117, 52

Grundbuch-Nr.: 77

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt für 1546 als Eigentümer an: Caspar Goldwurm, Amtsgerichtsschreiber; für 1700: Herr Andrä von Hebenstreit; für 1835: Johann Hofmann, Händler von Gsieß.

Mariatheresianischer Kataster: Josef von Höbenstreitischer Fideikomißbesitz: eine Behausung mit dahinter liegendem Garten und einem Garten im Zwinger

1794 kauft Bartlmä von Hebenstreit zu Dietenheim sein von den Eltern erworbenes Besitzrecht an Anton Mayr, Sattler in Bruneck. Dieser stirbt 1820 und seine Tochter Maria, verheiratet mit Isak Kerschbaumer, Sattlermeister in Bruneck, erbt den Nachlass. 1822 verkauft Maria Mayr ihr Besitzrecht an Josef Unterperger und Ursula Gatterer. Diese verkaufen das Besitzrecht 1825 an Johann Hofmann von Gsies weiter und dieser vererbt 1843 die Behausung mit Gemüsegarten und Gemeindestück seinem Sohn Johann.

1863 verkauft Johann Hofmann, Hausbesitzer in Bruneck, sein Besitzrecht an Josef Auer, Schlosser in Sand in Taufers, der es 1902 an seinen Sohn Kaspar, Holzhändler in Villach, abgibt.

Einquartierungsliste 1886: Nr. 117, Auer Josef, Lohnkutscher, Stadtgasse.

Bemerkungen:

Das Haus ist denkmalgeschützt (externer Link zum Monumentbrowser der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol).

Literatur:

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 89f.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 230f.