Wiesenweg Nr. 4: Hinterkircher, Gassler

 

Frühere Namen:

1361 begegnet in den Aufzeichnungen Jäckle der Straubenwirt. Es kann demnach ein Gasthaus vermutet werden. 1387 ist Abl Straubenwirt genannt, erst 1675 wird das Haus wiederum erwähnt mit Caspar Gasser, Tagwerker in Bruneck. 1681 ist Michael Orttner Inhaber des Hinterkirchergutes, 1684 scheint Thomas Orttner als Hinterkircher auf.

1728 ist Georg Spängler als Amtmann des Hochfreiherrlichen Obersten Kammergrafen Josef Andrä Wenzl zu Stock und Sternbach etc. für das Hinterkirchergut in Dietenheim zuständig; er wohnt auch in dem Haus und stirbt 1759. Eine Gedenktafel, die 2015 enthüllt wurde, erinnert an die Familie Spängler.

1795 scheinen die Eheleute Josef Oberhammer, Schuster, und seine Frau Anna Wolfsgruberin auf. Bis 1833 findet sich auch die Bezeichnung "Häusler" für das Hinterkirchergut. 1876 wird Peter, Sohn des Michael Irenberger, Pächter zu Gaßler, geboren. 1880 wird Anna Meier als Tochter des Johann, Gaßlerbauer, und der Rosina Meier geboren.

Erklärung:

Hof in einer kleinen Gasse.

Literatur:

Paul Kofler/Hans Grießmair/Gunther Waibl, Dietenheim. Höfe, Ansitze, Museum, Dietenheim 1981, S. 111f.