Herzog-Diet-Straße Nr. 18: Töninger, Tenninger

 

Frühere Namen:

In dem Haus wohnten zeitweilig Adelige, dann Bauern und Handwerker.

1372 ist der Name Auffiguet gebräuchlich. 1484 bekennt sich Ulrich Gebestorffer aus Bruneck als Besitzer. 1514 ist Jobst Obenauff Kirchpropst, 1563 hat Wastel von Dietenheim das Gut Obenauff inne. 1610: Caspar Zimmermann zinst, 1619 Christoff Taller, 1627 Caspar Tennig, 1633 die Dennigin. 1643 wohnen hier Christoph Asch und Sabine Forsthueberin. 1677 Caspar Taller, Georg Mitterhofer, Martin Oberhammer, Christina Wolfsgruberin.

1677: Susanna Aschin verkauft die Behausung an Martin Oberhammer und seine Frau Christina Wolfsgruber. Die Asch wohnen oben, die Taller unten. 1681 kauft Simon Gasser, Maler in Dietenheim, die halbe Behausung beim Tenniger. 1684 kauft Peter Wolfsgruber zu Luns von Simon Gasser die halbe Behausung. 1694 kauft der Weber Peter Niederwolfsgruber die halbe Tenniger Behausung, 1712 ist er Inhaber des Tenniggutes. 1742: Peter Nöckler, Tenniger. 1756: Paul Nöckler, Tennig; 1768: Hans Weidacher, Tenniger.

1815: Jakob Weidacher, Tenniger; 1850: Peter Felder, Tenniger; 1877: Bartlmä, gewester Tenniger. 1894: Franz Niederwanger, Bauer zu Tenniger genannt. 1911 stirbt Johann Mair, Tennigergutsbesitzer, es folgen im Besitz die Eheleute Schifferegger und Johann Wierer von Niederrassen. 1919 brennt das Haus ab.

Erklärung:

Tönig ist eine alte Kurzform für Anton. Mit der Zugehörigkeitssilbe –ing entsteht die Namensform Töning, und alle, die zu Töning gehören, sind die Töninger.