Kirchweg Nr. 3: Reaser, Reser

Reasa

Frühere Namen:

(1699 Räsner); 1846 Reserhaus; 1866 Resergut; 1867, 1875 Reser/-in.

Der Hof war wohl das Zuhaus oder die Pfister des Bartlmairhofes und somit nur von Tagwerkern bewohnt (Mitterhofer, St. Georgen, S. 188).

Erklärung:

Erklärung des Namens durch Egon Kühebacher: Hof auf einem feuchten Gelände, auf dem der geerntete Flachs (mundartlich Hoor) zum Abfaulen der Hülsen ausgebreitet wurde, auf die Rease gelegt wurde bzw. gereast wurde.

Bemerkungen:

Informationen zum Hof, Grundrisspläne und historische Aufnahmen finden sich in: Helmut Stampfer (Hg.), Bauernhöfe in Südtirol. Bestandsaufnahmen 1940-1943, Band 11: Mittleres Pustertal, Teil 1: Pfalzen - St. Lorenzen - Bruneck, Bozen 2017, 460-465.

Literatur:

Michael Mitterhofer (Hg.), St. Georgen an der Ahr im Spiegel seiner Geschichte. Dorfbuch, St. Georgen 1985, S. 188f.