Graben Nr. 36

Adresse: Frühere Hausnummern: 89, 90, 150

Grundbuch-Nr.: 1589

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt als Eigentümer 1700 an: Anton Gröber, Rosenwirth; und 1835: N. Kager von Botzen Rosenwirth. Dieser dürfte mit dem unten erwähnten Josef Kaager ident sein.

Mariatheresianischer Kataster: siehe Stadtgasse Nr. 27.

1804 wird die "Wirtstabern zur roten Rose" an Peter Huber von St. Georgen versteigert, der sie von den Gläubigern des Paul Engl übernimmt. 1821 kauft Peter Duregger von den Konkursgläubigern des Peter Huber die Wirtstabern, und 1824 verkauft er die Liegenschaft an Peter Frisch, Pfarrbäckersohn in Bruneck, weiter. Dieser verkauft 1831 sein Besitzrecht an Josef Kaager, Bauer von St. Pauls.

Kager verkauft an Jakob Urthaller weiter, und dieser an Maria Mayr verehelichte Oberhammer. 1869 geht das Besitzrecht an deren Sohn Johann Oberhammer, der es wiederum an den Stiefbruder Ferdinand Mayr verkauft. 1876 stirbt dieser als Rosenwirt in Bruneck, und den Nachlass erbt die Witwe Maria geborene Weiss. 1879 verkaufen die Eheleute Ernst Wieland und Maria geborene Weiss die Rosenwirtsbehausung samt Wirtschaftsgebäuden an Anton Terrabona, Traubenwirt in Bruneck.

Terrabona verkauft die Rosenwirtsbehausung samt Wirtschaftsgebäuden 1880 an Johann Hinterhuber und Kreszenz geborene Mair.

Einquartierungsliste 1886: Nr. 150, Hinterhuber Johann, Rosenwirth, Hintergasse.

Hinterhuber stirbt 1891 als Metzgermeister und Gastwirt in Bruneck, und die Witwe Kreszenz Hinterhuber geborene Mair erbt den Nachlass.

Literatur:

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 359-361.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 230f.