Oberragen Nr. 14, 14a, 16, 16a: Steinerhaus

Adresse: Frühere Hausnummern: 34, 11

Grundbuch-Nr.: 20/1, 20/2

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt für 1546 als Eigentümer Herrn Ritter von Welsberg an; ursprünglich hätten hier zwei "Städel" gestanden, von denen einer bis 1770 in ein Haus umfunktioniert worden wäre. 1700 scheine Anton Freiherr von Sternbach als Besitzer auf, 1835 Franziska von Steiner.

Paul Tschurtschenthaler gibt für 1700 Abraham Semblrockh, Keßler, an; 1787 Friedrich Eller, Zoller, als Besitzer des Wenzlischen Stadls, confiniert an den Sternbachischen und mehr eine Behausung.

Mariatheresianischer Kataster: Friedrich Eller, Zoller allda, besitzt den Wenzlischen Stadl und eine Behausung, einen Garten hinter dem Haus und einen Hofraum.

1819 verkauft Josef Anton von Sternbach, k.k. Kämmerer, an Franziska Stainer die Behausung samt Stadel, Stall, Garten und Gemeindestück. 1836 wird das Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. 1837 verkauft Franziska Steiner ihr Besitzrecht an Josef Sinner, Kupferschmied aus Antholz.

Nach dessen Tod 1877 übernimmt der Sohn Anton den väterlichen Nachlass.

Einquartierungsliste 1886: Nr. 34, Sinner Anton, Kupferschmied, Raggengasse.

Literatur:

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 307-309.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 228f.