Oberragen Nr. 25

Foto: Alletto, 2013 (CC BY-SA 3.0).

Adresse: Frühere Hausnummern: 26, 130, 134

Grundbuch-Nr.: 171

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt für 1546 als Eigentümer an: Lambrecht Hahn von Hahnberg; für 1700: Eleonora Wiererin; für 1835: Elisabeth Lindnerin, Private.

Mariatheresianischer Kataster: Johannes Mutschlechner besitzt eine Behausung und einen Garten hinter dem Haus.

1792 vererbt Maria Mutschlechner die Behausung an Barthlmä Gatterer, der das Haus danach an Johann Franz Gassmayr, Oberamtsgerichtsschreiber in Bruneck, verkauft. 1795 erbt dessen Tochter Maria die Behausung samt Garten und Franz Gassmayr verkauft als ihr Vormund das Besitzrecht an Josef Franz Kirchberger, fürstlich brixnerischen Commissions- und Oberamtsgerichtsschreiber.

Nach dessen Tod 1831 erbt seine Wirtschafterin Elisabeth Lindner den gesamten Besitz. Sie stirbt 1853 und das Haus geht nun an einen Neffen und eine Nichte über. Nach dem Tod des Tischlers Peter Mösl wird dessen Schwester Maria Mösl (Mößl) Witwe Zung Erbin des gesamten Nachlasses. Dieser wird versteigert und Johann Unterpertinger, Förstersohn in Terenten, kauft 1864 die Behausung mit Garten und Gemeindestückl.

1871 verkauft Unterpertinger sein Besitzrecht an die Geschwister Johann, Josef und Anna Passler von St. Lorenzen. Johann Passler, Uhrenmacher in Bruneck, stirbt 1883, und sein Nachlass geht an die Geschwister. 1884 wird Anna Passler, Private in Bruneck, Alleinbesitzerin.

Einquartierungsliste 1886: Nr. 26, Passler Geschwister, Raggengasse.

Bemerkungen:

Das Gebäude ist denkmalgeschützt (externer Link zum Monumentbrowser der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol).

Literatur:

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 265-267.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 232f.