Graben Nr. 24 [a], Hintergasse Nr. 12

Foto: Alletto, 2014 (CC BY-SA 3.0).

Adresse: Frühere Hausnummern: 84, 145

Grundbuch-Nr.: 112

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser führt als Besitzer 1546 an: Andrä Übldorfer Bäck. Für 1700 Joseph Söll, Beck an der Luckhen, und für 1835 Alois Hithaler, Bäck und Wirth.

Mariatheresianischer Kataster: Georg Gröbners Ehewirtin besitzt eine Behausung.

Erste Hälfte (unterer Teil): 1788 verkauft Anna Mayr, Georg Gröbners Ehewirtin, den unteren Teil der Behausung (Stube, Küche, Stubenkammer, Gewölbe und Stall) an Barthlmä Hitthaler, Bäckermeister in Bruneck (danach siehe Graben Nr. 24).

Zweite Hälfte (oberer Teil): 1805 stirbt Anna Mayr und hinterlässt sechs Kinder. 1808 übernimmt Johann Grebmer das mütterliche Erbe. 1820 verkauft er als Inwohner in Bruneck sein Besitzrecht an seine Ehewirtin Agnes Gröbner geborene Urthaller, die es an den Sohn Johann Gröbner, Rädermacher in Bruneck, weitergibt. Dieser wiederum verkauft 1860 an den Adlerwirt Mathias Gröbner, und dieser verkauft die obere halbe Behausung an den Schwiegersohn Ignatz Franzelin, Holzhändler in Bruneck.

Einquartierungsliste 1886: Nr. 145, Franzelin Ignaz vidi No 91, Florianigasse.

Nach dem Tod des Ignatz Franzelin 1896 als Gastwirt und Realitätenbesitzer in Bruneck übernimmt der Sohn Rudolf Franzelin den väterlichen Nachlass.

Literatur:

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 346-348.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 230f.