Stuckstraße: Spitalmüller

Adresse: Frühere Hausnummern: 153, 169

Grundbuch-Nr.: 218

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt für 1546 an: Mühle des Bürgerspitals; für 1656: Bräu und Wirthshaus; für 1700: Spitalmühle, Caspar Valtiner Pächter; für 1835: Johann Mayr Spitalmüller.

Mariatheresianischer Kataster: Löbliches Spital in Bruneck besitzt eine Behausung, eine Metzmühl mit drei Gängen und Stampf.

1813 verkauft Anton Obwexer, provisorischer Verwalter des Bürgerspitals, an Sebastian Egitz, Müller in Bruneck, die sogenannte Spitalmühle. Egitz verkauft sein Besitzrecht 1818 an Georg Frisch, Bäckermeister in Bruneck, weiter. 1826 verkauft Frisch weiter an Barthlmä Mayr, Hannesmüllersohn in Bruneck, und dieser verkauft schließlich 1838 an Georg Schintl, Müllermeister in Niederdorf.

Schintl, Spitalmüller in Bruneck, verkauft sein Besitzrecht 1839 an Franz Mayr, Hannismüller in Bruneck. Nach dessen Tod erbt der Sohn Franz Mayr, Müller in Bruneck, und dessen Kurator verkauft 1865 an Maria Schwärzer verehelichte Huber die Spitalmühle. 1890 verkauft Maria Schwärzer Witwe Rossi an den Sohn Peter Rossi, und nach dessen Tod erben die Kinder Peter, Josef, Paul und Anton Rossi.

Literatur:

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 366-368.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 234f.