Dass das Überschreiten zugelassener Höchstgeschwindigkeiten keineswegs eine Erscheinung des Automobilzeitalters ist, zeigt dieses Dokument aus dem Stadtarchiv: Am 14. August 1821 bestätigte das k.k. Landgericht Bruneck die Zahlung einer Strafe, die Kaspar Peintner, vulgo Helischem Kaspar, auferlegt worden war. Er hatte „durch schnelles Reiten auf daigen Markt“ eine „schwere Polizeyübertrettung“ begangen und war deshalb zur Zahlung von 33 Gulden und 20 Kreuzern Reichswährung verurteilt worden. Das Geld kassierte der städtische Armenfond (vertreten durch dessen Verwalter Peter Mayr) und kam somit einem sozialen Zweck zugute.
Das Dokument liegt als Original im Stadtarchiv, der Reiter auf dem Marktplatz ist ein KI-generiertes Werk zur Illustration.

