Ein Zufallsfund, der Geschichten erzählt

Dieses Plakat wurde im Novem­ber 2025 bei Aufräu­mar­beit­en am Dachbo­den des See­böck­haus­es gefun­den und wird jet­zt im Stadtarchiv ver­wahrt. Es zeigt, dass es 1979 öffentliche Filmvor­führun­gen im Ursu­li­nen­saal in Bru­neck gab. Die Stumm­filme — in diesem Fall mit Char­lie Chap­lin (1889–1977) in der Haup­trol­le — wur­den in ital­ienis­ch­er Sprache angekündigt. Der Ein­tritt kostete 500 Lire.

Das Plakat trägt den Stem­pel der Stadt­ge­meinde als Zeichen der Genehmi­gung sein­er Veröf­fentlichung. Es ist ein Farb­druck-Poster; die Infor­ma­tio­nen zu den Ver­anstal­tun­gen  wur­den per Hand auf ein Blatt Papi­er geschrieben und auf das Plakat aufgek­lebt. Im See­böck- oder Gold­schmied­häusl im Bru­neck­er Ragen war ab 1977 die soge­nan­nte Leses­tube des Bil­dungsauss­chuss­es unterge­bracht, die als kul­tureller Tre­ff­punkt in der Stadt fungierte. Ver­mut­lich war das Plakat dort zur Infor­ma­tion der Besucherin­nen und Besuch­er aufge­hängt.


Zum Weit­er­lesen:

“Kine­mato­graph und Graphophon”: Die Anfänge des Kinos in Bru­neck 

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