Stuckstraße Nr. 8 (c)

Adresse: Frühere Hausnummern: 157, 158, 170

Grundbuch-Nr.: 227/2

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt für 1546 und 1700 an: War noch nicht erbaut. Erst für 1835 erwähnt er N. Schneider von Wüllenbach, der mit dem unten stehenden Franz Haidacher ident sein dürfte.

Mariatheresianischer Kataster: Franz Konrad, Chyrurgus, besitzt eine Behausung.

1791 kauft Franz Konrad, Chyrurgus in Bruneck, die Behausung an den Sternwirt Georg Gartner. Dieser stirbt 1804 als Ratsbürger, und es erbt die Tochter Maria Gartner. Deren Erben verkaufen 1832 das Haus an Franz Haidacher, Schneider und Weber in Oberwielenbach.

1839 stirbt Haidacher als Schneidermeister in Bruneck, und die Tochter Josefa übernimmt das "Neuwirtshaus" als Eigentum. 1881 verkauft sie es an Franz Pupp, Privaten in Bruneck.

Einquartierungsliste 1886: Haus Nr. 170, Pupp Franz, Kapuzinerplatz.

Nach dessen Tod versteigern die Erben 1899 die Behausung, welche von Rosina Mayrhofer aus Mühlbach, Magd in Bruneck, gekauft wird.

Im Grundbuch scheint 1917 Kreszenz Weiss als Eigentümerin auf, das Haus wird in diesem Jahr durch Anna Witwe Wasserer geborene Reich gekauft. 1920 kauft es David Kofler, 1938 geht es in den Besitz der Gemeinde Bruneck über.

Literatur:

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 379-380.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 234f.