Luns Nr. 2: Lechner

 

Frühere Namen:

Das Gut wird von 1611 bis 1613 "beim Lechner" genannt, 1615 kommt der Name "Lechner" auf, den der damalige Hofbesitzer vom Unterlechner, heute Schuster, hierher übertragen hat.

1611 scheint Marx Trater als Lercher auf, 1615 Wolfgang Piffrader als Lechner zu Luns. 1643 lässt Georg Mayr, jetzt Lechner zu Luns, ein Kind taufen, und 1714 übernimmt Peter Golser das Gut. 1777 scheint Lorenz Unterwolfsgruber als Lechner zu Luns auf, 1804 ist Jakob Unterwolfsgruber der Besitzer des Hofes. 1836 wohnt auch der Tagwerker Andreas Laner in dem Haus.

1847 arbeitet der Bestandsmann Alois Schraffl auf dem Lechnergut, 1862 ist Josef Mitterhofer Lechner zu Luns. Ein Jahr später scheint Johann Ranalter, Deckenweber zu St. Sigmund, auf, der bis ca. 1870 Besitzer bleibt. 1908 befindet sich das Gut im Besitz des Anton Bellenzier von Alleghe.

Erklärung:

Lehen (Pachthof einer Grundherrschaft). Der Besitzer von Lechen ist der Lechner.

Bemerkungen:

Der Hof ist denkmalgeschützt (externer Link zum Monumentbrowser der Autonomen Provinz Bozen).

Literatur:

Paul Kofler/Hans Grießmair/Gunther Waibl, Dietenheim. Höfe, Ansitze, Museum, Dietenheim 1981, S. 151f.