Walsermair

Walsermair in St. Georgen. Foto: Alletto, 2013 (CC BY-SA 3.0).

 

Frühere Namen:

1474 ff. Mair/Mayr; 1617 Kuchlmayr; 1655 Kuchlmair in Äland; 1726 ff. Walsermair; 1726, 1747, 1835, 1880 Kuchlmair.

Erklärung:

Erklärung des Namens durch Egon Kühebacher: Ein Mair-Hof (man verwende die mundartl. Form -moar), dessen Inhaber ein aus einem Walsergebiet (Paznaun, Kleines Walsertal u.a.) Zugewanderter wurde. Der Walsermoar hatte wie alle Höfe dieser Art die Aufgabe, für die Grundherrschaft die Abgaben der zinspflichtigen Bauern einzusammeln, wohl für den fürstbischöflichen Kuchlmairhof des Hochstiftes Brixen. Die Mair-Höfe waren steuerfrei.

Bemerkungen:

Der Hof ist denkmalgeschützt (externer Link zum Monumentbrowser der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol).

Literatur:

Michael Mitterhofer (Hg.), St. Georgen an der Ahr. Dorfbuch, St. Georgen 1985, S. 189-191.