Stadtgasse Nr. 17, 17a, Groß-Gerau-Promenade Nr. 8

Foto: Alletto, 2012 (CC BY-SA 3.0).

Adresse: Frühere Hausnummern: 65, 106

Grundbuch-Nr.: 137

Frühere Namen:

Johann Tinkhauser gibt für 1546 als Eigentümer an: Asum Bäck; für 1700: Stephan von Wenzl; für 1835: Joseph Mösl Tischler.

Mariatheresianischer Kataster: Josef Mößl, Tischlermeister, besitzt eine Behausung und einen Garten.

Stephan Wenzl, Sohn des Pangraz Wenzl aus Tilliach, Pfleger auf Schloss Lengberg, zog als Kaufmann nach Bruneck und bewohnte das ihm gehörende Haus Nr. 107; 1586 wurde er Bürgermeister der Stadt. Sein Sohn Andreas, geb. 1586, war Besitzer der vier Stadthäuser Nr. 107, Nr. 106, Nr. 105 und Nr. 104 (Stemberger/Bertel).

1790 stirbt Josef Mößl, der die "Rainerische Behausung" von Maria Christina Wenzl von Kirchegg und Ragen gekauft hat. Sein Sohn Josef übernimmt den väterlichen Nachlass. als dieser 1852 stirbt, übernehmen die Kinder Peter, Tischler in Bruneck, und Maria das Erbe. 1853 verkaufen beide die Behausung an Josef Anton Lang, Tischlermeister in Bruneck, und dieser verkauft 1855 sein Besitzrecht an Franz Holzer weiter. Holzer wiederum verkauft 1861 an Jakob Durnwalder, Hutmacher in Bruneck, und nach dessen Tod erben die Kinder.

Einquartierungsliste 1886: Nr. 65, Durnwalder Jakob, Hutmacher, Stadtgasse.

Bemerkungen:

Das Haus ist denkmalgeschützt (externer Link zum Monumentbrowser der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol).

Literatur:

Anton Sitzmann, Häuserbuch der Altstadt Bruneck (1780-1964), Diss. phil., Band II, Innsbruck 1965, S. 203f.

Hubert Stemberger (Hg.), J.N. Tinkhauser's Brunecker Chronik 1834. "Geschichtliche Nachrichten von der k.k. Kreisstadt Bruneck und derselben Umgebung", Bozen 1981, S. 232f.

Hubert Stemberger /Robert Bertel, Die Geschichte des Ragenhauses, Bruneck o.J., S. 6f.