Das Siegel des Stadtspitals

Das (ältere) Siegel des Bru­neck­er Stadt­spi­tals an ein­er Urkunde aus dem Jahr 1637 (Stadtarchiv Bru­neck, Urkun­den­rei­he, Nr. 528). Die Umschrift lautet: + S . DES GOTTZHAVS Z[VM] . HEILLIGEN . GEIST . VND . SPITAL . Z . PRAVNNEGG . Das Siegel­bild zeigt eine Taube als Sym­bol für den Heili­gen Geist sowie zwei schräg gekreuzte Szepter. Das Siegel ist äußerst sel­ten (es kommt in der Urkun­den­rei­he des Stadtarchivs nur zwei mal vor) und hat in der Forschung noch keine Beach­tung gefun­den. An ein­er Urkunde aus dem Jahr 1727 (Urkun­den­rei­he, Nr. 647) find­et sich ein zweites Siegel des Spi­tals, das diesel­ben Insignien zeigt und offen­bar die ältere Darstel­lung abgelöst hat.

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Entdeckung einer Landschaft

Der Vere­in Bru­nop­o­lis lädt zum Vor­trag und zur Eröff­nung der Ausstel­lung

Ent­deck­ung ein­er Land­schaft
Der Reise­fo­tograf Jakob August Lorent (1813–1884) im Puster­tal

Eröff­nung: Don­ner­stag, 22. Feb­ru­ar 2024, 19 Uhr

Vor­trag von Anton Holz­er (Wien): Don­ner­stag, 29. Feb­ru­ar 2024, 19 Uhr

  • Dauer der Ausstel­lung: 22.02. – 23.03.2024
  • Ort: ECK Muse­um of Art / Kun­st­Garage
  • Öff­nungszeit­en: Di & Do 10.00–16.00, Sa 10.00–12.00 Uhr

Ein­ladung (pdf)

Foto: Jakob August Lorent: Bru­neck, Bild­stock (Auss­chnitt). Lan­desarchiv Baden-Würt­tem­berg, Gen­er­al­lan­desarchiv Karl­sruhe 69 Baden, Samm­lung 1995 F

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Zehn Jahre Stadtarchiv: Ausstellung im Rathaus

Im Bru­neck­er Rathaus ist bis zum 31. März 2024 die Ausstel­lung „Zehn Jahre – zehn Objek­te – viele Geschicht­en / Dieci anni – dieci doc­u­men­ti – molte tes­ti­mo­ni­anze“ zu sehen, die aus Anlass des Inter­na­tionalen Tages der Archive 2023, des zehn­jähri­gen Beste­hens des Bru­neck­er Stadtarchivs und des ersten Südtirol­er Archiv­tags gestal­tet wurde. Sie wurde im Vor­jahr bere­its im Ragen­haus und in der Lib­ri­Ka gezeigt.

Die Ausstel­lung präsen­tiert anhand von Schautafeln zehn Objek­te aus den Bestän­den des Stadtarchivs, die aus unter­schiedlichen Epochen stam­men und unter­schiedliche Quel­len­gat­tun­gen repräsen­tieren. Sie ste­hen stel­lvertre­tend für die his­torische Über­liefer­ung im Stadtarchiv, die über die Geschichte der Stadt­ge­meinde Bru­neck Auskun­ft gibt. Weit­er­lesen

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“Neujahrs-Entschuldigungskarten”

Zwis­chen den Jahren 1821 und 1915 brachte die Stadt Bru­neck mehr als 90 soge­nan­nte „Neu­jahrs-Entschuldigungs-Karten“ oder „Grat­u­la­tions-Entschuldigungs-Karten“ (oft auch ein­fach als „Entschuldigungs-Karten“ beze­ich­net) her­aus. Die Tra­di­tion dieser jährlich erscheinen­den Glück­wun­schkarten wurde auch in anderen Tirol­er Städten gepflegt.

Auf den Karten waren meis­tens Heili­gen­fig­uren und städtis­che Veduten dargestellt, die in ver­schiede­nen Tech­niken (Lith­o­gra­phie, Stahlstich) repro­duziert wur­den; 1887 wurde erst­mals eine Fotografie als Vor­lage ver­wen­det. In eini­gen Jahren in der Mitte des 19. Jahrhun­derts kon­nte man sog­ar zwis­chen mehreren Motiv­en wählen. Weit­er­lesen

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„Grosser Gott Kleines Kind“

Mit dieser Darstel­lung des Jesuskindes in der Krippe, ohne Maria und Josef, dafür mit Ochs und Esel, wün­schen wir Fro­he Wei­h­nacht­en.

Das Bild zeigt die „Wahre Abbil­dung des Gnaden­re­ichen Kind Iesu bey denen P.P. Augustineren in München“, ein soge­nan­ntes Fatschenkindl, das aus Ital­ien stammt und sich heute in der Bürg­er­saalkirche in München befind­et. In den Druck, einen Kupfer­stich von Cas­par Har­rer aus der Zeit um 1780, sind ver­schieden­far­bige Met­all­folien eingear­beit­et, die Zeich­nung der Fatschen wurde durch ein Stück rot­er Sei­de erset­zt. Weit­er­lesen

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